Hut mit Stil.
Vitus.

 
Unsere Bio-Schützlinge sind vor allem die bekannten Kräuterseitlinge, Austernseitlinge und Shiitake.
Wir züchten aber auch Exoten wie PomPom Blanc, PomPom Frise, Nameko - japanisches Stockschwämmchen, Enoki - gemeiner Samtfußrübling und Shimeji - Buchenpilz.

Ing. Michael Doppler
 
 
Stacks Image 652
 
Stacks Image 657
Auch unter dem Namen Königs-Austernpilz bekannt, macht der Kräuterseitling seinem herrschaftlichen Titel alle Ehre. Er zeichnet sich durch seinen besonders feinen Geschmack und durch seine steinpilzartige Textur aus.
In der Natur wachsen Kräuterseitlinge auf den stärkereichen Wurzeln von Kräutern – daher rührt wohl auch der Name.
Der Kräuterseitling ist kalorienarm und hat einen hohen Gehalt an Eiweiß und Mineralstoffen und ist somit ein idealer Fleischersatz. Er enthält Vitamine (B-Vitamine sowie die Vitamine C und D) und eine große Menge an Ballaststoffe.
Der delikate Pilz ist vollständig verwertbar und lässt sich sehr vielseitig einsetzen, zudem lassen sich alle Steinpilzrezepte hervorragend mit Kräuterseitlinge zubereiten. Natürlich schmecken die Pilze auch hervorragend gegrillt oder zu Pasta, in Pilzpfannen, Suppen, als Risotto oder im Salat.
Stacks Image 662
Der Austernpilz wächst vor allem an Laubbäumen, er kommt in ganzen Kolonien oder Büscheln vor. Der Hut des Austernpilzes sieht wie die Schale einer Auster aus, daher stammt wohl auch der Name der Pilzsorte.
Der Pilz ist sehr kalorienarm, dafür aber wasserreich und weist verdauungsfördernde Ballaststoffe sowie Mineralstoffe (v. a. Kalium, Phosphor) auf. Er enthält unter anderem B-Vitamine und Vitamin D.
Austernpilze heißen auch Kalbfleischpilze, denn die Konsistenz erinnert ein wenig an das zarte Fleisch – Er lässt sich sogar als vegetarisches Schnitzel zubereiten. Die Pilze haben ein ausgesprochen volles und kräftiges Aroma und sind besonders vielseitig einsetzbar: Sie lassen sich dünsten, braten, frittieren, grillen und kochen. Sie passen zu asiatische Gerichte genauso gut wie zu Fleisch, Geflügel und Wildgerichte – aber auch hervorragend zu anderen Pilzen und zu den meisten Gemüsesorten, zu Pasta und Knödeln.
Stacks Image 669
Der Shiitake-Pilz hat seinen Ursprung im asiatischen Raum, er findet dort als Speisepilz aber auch als Heilpilz in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) Anwendung. Nach dem Champignon steht er weltweit auf Platz 2 der begehrtesten Speisepilze.
Er besitzt einen hohen Gehalt an Proteinen, Vitaminen (B-Vitamine und Vitamin D) und Mineralstoffen (v. a. Phosphor).
Das weiße bis bräunliche Fleisch von Shiitake-Pilzen ist saftig, fest und trägt ein unvergleichliches Aroma. Aufgrund seines intensiven Umami-Geschmacks (schmackhaft, würzig) passt er vor allem zur asiatischen Küche, zu Fleisch- und Fischgerichte und es lassen sich köstliche Pilzpfannen, Reis- und Gemüsegerichte damit zubereiten.

Stacks Image 676
Unser Pom Pom Blanc ist der Pilz mit den wohl meisten Spitznamen, die er allesamt seinem Aussehen zu verdanken hat. Man kennt ihn als Igel-Stachelbart, Affenkopfpilz und Löwenmähne.
Er ist zwar selten zu finden, aber weit verbreitet, selbst in Ländern wie Großbritannien, Dänemark und Ungarn wird er gesichtet. Diese Seltenheit ist für Bäume kein erfreulicher Gast, da er zu den Wundparasiten gehört. Für den Menschen ist er allerdings eine Wohltat, da er fast alle essenziellen Aminosäuren enthält und bei Magen- und Atembeschwerden hilft, sowie Nervenleiden lindern kann.
Vor dem Verzehr sollte man ihn nicht waschen, da er sich sonst mit Wasser vollsaugt. Am besten in Würfel schneiden und anbraten oder in Scheiben geschnitten als vegetarisches Schnitzel genießen.
Stacks Image 690
Der nussige Enoki stammt, wie viele in Europa kultivierte Pilzarten, aus Ostasien und ist wegen seiner samtigen Beschaffenheit als Samtfußrübling bekannt. Da er einen frostresistenten Fruchtkörper hat, wird er auch Winterpilz genannt. Er kommt häufig auf Weiden, Pappeln, Eschen und Holunder vor.
Als einer der ältesten Speisepilze ist er auch einer der beliebtesten und findet langsam den Weg aus Asien auf europäische Teller. In der japanischen Küche ist er nach dem Shiitake der meistverspeiste Pilz, da er auch im Winter wohlschmeckend verschiedene Gerichte verfeinert. Er kann roh in Salaten und Suppen oder als Beilage zu Fischgerichten genossen werden. Enokipilze enthalten Ballaststoffe und Eiweiß, sowie eine erhebliche Menge an Kalzium, Eisen, Kalium, Niacin und Selen und zählt somit zu den Heilpilzen. Er ist im Kühlschrank richtig gelagert erstaunliche zwei Wochen haltbar.
Stacks Image 723
Stacks Image 726
Stacks Image 729